Dorkbot Meeting


  Mittwoch, 10.Sep.08
  Veranstaltungsraum
  dorkbotswiss

strange people doing strange things with and without electricity

participating artists/ projects:

Chun Lee (london)
presenting open lab london + live performance
open lab: [http://www.pawfal.org/openlab/]

Flo Kaufmann .bricolage universal (solothurn)
presenting an cultural-anthropological media project
[http://www.floka.com]

Roman Haefeli (zürich)
presenting spatialétude' (begehbare Klanglandschaft)
[http://romanhaefeli.net/]

Olivia Suter & Ramon Cahenzli (zürich)
presenting Gnupingu-Stammtisch
[http://gnupingu.ch/category/ubuntu-stammtisch/]

Martin Kunz & Tina Brägger & David Forster (zürich)
presenting the hikikomori suites
[http://hikikomori.snm.zhdk.ch/]

design2context (zürich)
presenting imagine peace workshop series

Mauro Lombardi (santiago di chile)
presenting boomchucka – a documentary film

Stahl (zürich)
performing intermezzo sounds + moderation

In Zusammenarbeit mit dorkbotswiss.org
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   detailed description 











 
  participating artists/ projects:

chun lee (london)
presenting
open lab london
+ live performance

open lab
This project provides a meeting place for London based artists who use and develop open source software as their creative tool. As a result, the project organises performances, events and meetings in London for the participants to share and exchange ideas. Furthermore, the project will also promote and demonstrate the use of open source software through these events.
For more info on what we have done in the past, see open lab wiki site.
code+beer
open lab: [http://www.pawfal.org/openlab/]
chun music: [http://sonicvariable.goto10.org/music.html]


flo kaufmann .bricolage universal (solothurn)
presenting
direct to beer

"direct to beer" is an cultural-anthropological media project to collect voices and sounds and engrave them into 500ml beercans.
this project is a reminiscence to the first wave of anthropological field recordings into wax cylinders beginning of 1900. at this time it was very chic in certain circles to travel far away , to record exotic voices, tunes or languages, and the hopefully to return with the engraved cylinders and play them back in front of the "society". "direct to beer" is doing almost the same thing. capture peoples voice, engrave it into clyinders. this time into a 500ml beer can. in trade of a beer i will get the recording. the plan is to travel around with this machine and collect many cylinders from allover and to create a contemporary archive of "beer" voices.
[http://www.floka.com]


roman haefeli (zürich)
presenting
spatialétude'

spatialétude ist eine begehbare Klanglandschaft, die mittels Kopfhörer erkundet werden kann. Die Bewegung des Besuchers durch den Raum verändert seine akustische Perspektive. Klangobjekte können von allen Seiten 'betrachtet' werden und bieten gleichzeitig einzige Orientierung im visuell neutralen Ausstellungsraum. Die Arbeit behandelt Klänge als dreidimensionalen Raum und setzt Bewegung als musikalisches Gestaltungsmittel ein. Wie der Titel schon andeutet, ist die Arbeit eine Studie, die versucht, den Raum mit rein akustischen Mitteln zu gestalten und zu definieren. Es kommen musikalische Elemente zum Tragen, die - für sich genommen - separate Objekte darstellen, im Zusammenhang aber ein
Ganzes ergeben. Die Arbeit benutzt binaurale Spatialisierung von Klängen, um den Besucher zu animieren, sich auf sein Gehör zu verlassen und sich durch seine Fähigkeit des Richtungshörens im Raum zu orientieren. Dabei steht der Vorgang des Hörens selbst im Vordergrund und nicht das Transportieren eines bestimmten Inhalts.
Mit elektronischen, also abstrakten Klängen wird der Raum modelliert. Es entsteht eine Hörerfahrung, die sich grundlegend unterscheidet von der konventionellen Musikrezeption (Konzert oder Konserve), da der Hörer aufgefordert wird, das Klanggeschehen aktiv zu erkunden, statt ihn an eine vorgegebene Position zu fesseln (Sessel im Konzertsaal, Sweet Spot1 bei der Stereoanlage).
Was üblicherweise von einem starren zeitlichen Ablauf vorbestimmt wird, nämlich der Verlauf des Musikstücks, wird nun vom Hörer selbst durch seine eigenen Bewegungen herbeigeführt. Dies geschieht in einem immersiven fluiden Raum, wo die Klänge zwar ihre Position haben, aber verschiedenartig ausstrahlen, sich überlagern und auf den Hörer reagieren. Die erhöhte Autonomie, die die Möglichkeit der aktiven Beobachtung mit sich bringt, verlangt aber auch die Bereitschaft (Fähigkeit?), den sonst eher dominanten Sehsinn hinten anzustellen und dem Gehör gänzlich zu vertrauen.
[http://romanhaefeli.net/]


olivia suter & ramon cahenzli (zürich)
presenting
Gnupingu-Stammtisch

Der Gnupingu-Stammtisch ist eine Veranstaltungsreihe, organisiert von der Plattform “Über Gnus und Pinguine”.
Der Gnupingu-Stammtisch gibt freien Software-Benutzer/innen (und denen, die es werden wollen) eine Zeit und einen Ort. Ganz entspannt unterhält man sich über freie Software, freie Technologien und freie Kultur, löst nebenbei das eine oder andere Problem, hilft einander, trinkt ein Bier (oder ein Sinalco) und tauscht sich
aus. Die Veranstaltung findet regelmässig alle 4 Wochen am Donnerstag statt.
Der Stammtisch hat sich zum Ziel gesetzt, eine Plattform - für alle, die sich für freie Software und freie Kultur interessieren und engagieren - zu bieten.
Der Gnupingu-Stammtisch ist eine Plattform, die distributions-neutral ist.
[http://gnupingu.ch/category/ubuntu-stammtisch/]


martin kunz & tina brägger & david forster (zürich)
presenting
the hikikomori suites

Hikikomori bezeichnet ein soziologische Phänomen bei welchem sich Betroffene in ihr Zimmer einschliessen um es bis auf Jahre nicht wieder zu verlassen. Der Name deutet darauf hin: Hikikomori ist in Japan eine anerkannte Zivilisationskrankheit. Die Zahl der Betroffenen wird dabei auf eine Million geschätzt, was bei einer Bevölkerungszahl von ca. 150 Millionen ein beachtlicher Anteil ausmacht. Auch in Europa sind Fälle dokumentiert zum Beispiel der einer Frau die sich selbst für 40 Jahre "inhaftierte".

"The Hikikomori Suites" zeigt unsere Gesellschaft als Innenraum, als Flur an welchen acht geschlossene Türen grenzen. Dahinter leben Hikikomoris welche nicht nur den öffentliche Raum sondern bereits die eigene Familie als bedrohende Aussenwelt wahrnehmen. Die Türen lassen nur selten öffnen, meist bleibt der Blick ins Zimmer uns verwehrt und nur den geduldigen gelingt der visuelle Kontakt mit einem der Hikikomoris und auch dies nur für kurze Zeit. Zu sehen ist ein Wechselspiel von bedroht werden und bedroht sein. Eine Transformation der Aussenwelt in die Innenwelt und wieder zurück. In den "Hikikomori Suites" leben hauptsächlich Frauen, in Japan betrifft das Phänomen Hikikomori grösstenteils Männer. Dies als Form des Ausgleichs, als Sinnbild für unsere Gesellschaft die stets am Mittelwert bedacht, kaum grössere Abweichungen von diesem zulässt.

Die Installation "The Hikikomori Suites" spielt auf mehreren Ebenen mit der Zeit. Die kleinste Einheit davon ist akustisch als Herzschlag umgesetzt. Jeder einzelne davon erinnert uns an die Existenz der "Missing Million". Mit steigender Zahl der Versuche von der gesellschaftlichen Innenwelt in die Aussenwelt der Hikikomoris vorzustossen werden die Herzgeräusche pathologischer. Dies vom Normalton über den einfach, zweifach, gespaltenen Herzton bis hin zum Pansystolikum1. Eine weitere Ebene der Zeit sind die Übergänge von Tag zu Nacht und von Nacht zu Tag. Dies als natürlichen Rhythmus der Normalgesellschaft der oft antizyklisch mit dem Rhythmus der Hikikomoris verläuft, welche sich in der Stille der Nacht für kurze Zeit an den Kühlschrank oder auf die Toilette wagen. In diesem Übergang also entsteht eine gewisse Entspannung was sich auf die Möglichkeit eine Türe zu öffnen positiv auswirkt.
[http://hikikomori.snm.zhdk.ch/]


design2context (zürich)
presenting
imagine peace workshop series
Located in the field of design research, social change and cultural policies, the core goal of the project «Seeing Peace» is the production of the first visual and critical encyclopedia of anti-war and anti-conflict depictions. An unparalleled anthology of over 2,000 images, icons and illustrations of peace dating back to as early as the bible up to present-day times has been assembled by an international team of designers and theorists at our institute already. Additionally, based on a list of 300 key words, the second call to an equal number of acclaimed authors from all kinds of disciplines from around the world has gone out; these people write critical statements regarding the image they chose, or they interpret an additional depiction they provide themselves. The material collected for the publication entails what one could call 'yesteryear' images of peace. The workshop series aim at creating a more 'drawn-from-life' iconography far beyond the canon of ideologically restricted, religious, or propaganda material, or the socially constructed western visuality of peace. The workshop-series are an interdisciplinary investment on-site knowledge production in geographical areas of social or political conflict. An intercultural dialogue between the cities/regions where they will take place; at cultural centre, universities, or art institutes. The analysis of the current image collection of peace is the first step to foster the creation of new visions or visualizations of non-violence and non-conflicts.


mauro lombardi (santiago di chile)
presenting
boomchucka - a documentary film

stahl (zürich)
performing
intermezzo sounds
+ moderation
 
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