Ensemble Montaigne Aufbruch


  Mittwoch, 20.Nov.13
  Mittwoch 20. November 20:00h


Ensemble Montaigne Aufbruch

Konzert Neue Musik mit Werken von Urban Mäder (UA), Mischa Käser,
Sven-Erik Bäck, Simon Holt, Bohuslav Martinu


Programm AUFBRUCH

Urban Mäder (*1955):Kulm (UA)
Mischa Käser (*1959):6 Stücke für Bläserquintett
Sven-Erik Bäck (1919 - 1994):Decet
Simon Holt (*1958):Kites
Bohuslav Martinu (1890 - 1959):Nonett (Fragment, 1924/25) ,Nonett (1959)

Das hauseigene Ensemble Montaigne der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) Zentralschweiz startet in seine sechste Saison. Das Programm mit einer Uraufführung von Urban Mäder und Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, legt durch eine ausgeklügelte Zusammenstellung unerwartete Bezüge zwischen den ausgewählten Werken zum Themenschwerpunkt AUFBRUCH frei.

Julianna Wetzel | Flöte
Peter Vögeli | Oboe
Nicola Katz | Klarinette
Martin Huber | Horn
Maurus Conte | Fagott
David Sontòn Caflisch | Violine
Claudia Kienzler | Violine
Markus Wieser | Viola
Felix Schüeli | Violoncello
Kaspar Wirz | Kontrabass
Andreas Brenner | künstlerische Leitung


Eintritt: 20.- / 15.-
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Walcheturm Ensemble Montaigne  Walcheturm Ensemble Montaigne

Walcheturm Ensemble Montaigne  Walcheturm Ensemble Montaigne



Walcheturm Ensemble Montaigne
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  Das hauseigene Ensemble Montaigne der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) Zentralschweiz startet in seine sechste Saison. Das Programm mit einer Uraufführung von Urban Mäder und Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, legt durch eine ausgeklügelte Zusammenstellung unerwartete Bezüge zwischen den ausgewählten Werken zum Themenschwerpunkt AUFBRUCH frei.

Der Kompositionsauftrag der IGNM Zentralschweiz geht 2013 an den in Luzern lebenden und lehrenden Komponisten Urban Mäder. Charakteristisch für Mäders Komponieren ist das spielerische Überschreiten des herkömmlichen Umgangs mit den Instrumenten des klassischen Ensembles. Er bezieht sowohl theatralische als auch improvisatorische Elemente ein. Die unerschöpfliche Phantasie in Bezug auf Möglichkeiten solcher Erweiterung führt bei Mäder immer zu Ergebnissen von höchster musikalischer Poesie.
Sowohl für den Schweden Sven-Erik Bäck als auch für den Engländer Simon Holt spielen ähnliche kompositorische Problemstellungen eine wichtige Rolle. Entsprechend ihrem unterschiedlichen stilistischen Hintergrund klingen die Lösungen, als die sich ihre Stücke präsentieren, völlig verschieden. In Bäcks Decet stellt das Element der konzeptuellen Improvisation die Auflösung einer Form dar, die sich zunächst ganz traditionell zu artikulieren scheint. Kites ist das erste Werk, mit dem Simon Holt, international bekannt wurde. Kites sind Drachen, wobei sich Holt auf japanische Drachen bezieht. Der Titel bietet einen poetischen Anknüpfungspunkt für musikalische Prozesse, die wiederum die Grenzen des rein Instrumentalen überschreiten.
Mischa Käser reiht sich hier als Musiker ein, der einerseits eine Affinität zum Theater besitzt und sich andererseits als Komponist stark am Vokalen orientiert - auch dann, wenn er für reine Instrumentalensembles schreibt. Ebenso im Werk 6 Stücke für Bläserquintett, das vom Ensemble Montaigne 2012 uraufgeführt wurde und nun in einer überarbeiteten, umgestalteten Neufassung erklingen wird.
Den Rahmen des Programms bilden die beiden Kompositionen für Nonett von Bohuslav Martinu. Insbesondere das zweite, in seinem Todesjahr in der Schweiz komponierte Werk, gehört zum zentralen Repertoire der Ensemblemusik des 20. Jahrhunderts. Es zeigt seinen Autor als einen der grossen, aber immer noch gern unterschätzten Wegbereiter der heutigen Generation.


Eintritt: 20.- / 15.-
 
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