Glauser & Strotter Inst. / Marc Lardon


  Donnerstag, 10.Apr.14
  Donnerstag 10 April 21:00h


Konzert:

Andreas Glauser: manipulated Mixing Desk & Synth
&
Strotter Inst.: misused Lenco turntables

Marc Lardon: CRT - Kathodenstrahlrohre-Fernsehbildschirm

segment| e
Konzertreihe für experimentelle elektronische Hörmusik
Unterstützt durch den Popkredit der Stadt Zürich.

Glauser & Strotter Inst.

Glauser & Strotter Inst. verfolgen zusammen die Schnittstelle zwischen
Experimenteller Musik, Instant Composing, Audio Art, Drones und mechanisch
erzeugten Klang- und Rhythmusstrukturen. Ihr Instrumentarium besteht fast
ausschliesslich aus den entsorgten, weggeworfenen und als "alt" und nicht "nicht mehr brauchbaren" Konsumgütern der Unterhaltungsindustrie. Andreas Glauser & Strotter
Inst. arbeiten beide seit vielen Jahren ausschliesslich mit Analogen und
durch Präparaten und/oder Manipulation versehenem Instrumentarium.
www.strotter.org
www.brainhall.net

Marc Lardon - CRT

CRT - Kathodenstrahlrohre-Fernsehbildschirm
Eine audiovisuelle Performance für 1 Mensch, 1 Bassklarinette, 1
Kontrabassklarinette, 2 umgebaute Spulentonbandmaschinen mit Endlosbandschleife, diverse analoge Elektronik, 1 Röhrenfernseher, 1 Beamer. Die live gespielten Audiosignale (Bass- und Kontrabassklarinette, Elektronik) werden auf dem manipulierten Röhrenfernseher abgebildet. Es entstehen schwarzweisse bewegte und stehende Muster, welche den jeweiligen Klang abbilden. Diese werden mittels Beamer an die Wand projiziert. Töne, Rhytmen und Clusters werden sichtbar gemacht. Dies jedoch nicht mit Hilfe von Computer, sondern auf brachial einfache analoge Art und Weise. Alles geschieht live, alles ist 100% analog (abgesehen vom Beamer), sowohl Ton als auch Bild, keine Konserve.
   detailed description 











 
  Christoph Hess / Strotter Inst.

Live generiert Strotter Inst. ausgehend von präparierten Lencos, sowie
weiteren weggeworfenen oder vergessenen Überbleibsel des Kulturbetriebes,
Klang- und Rythmusstrukturen von einzigartiger Dichte. Das Spektrum der
Musik von Strotter Inst. reicht von flächigen Geräuschlandschaften bis zu
polyrhythmisch verdichteten Eruptionen. Die anachronistisch anmutenden
Klangkörper und deren objektartiger Charakter treiben ein doppeltes Spiel:
Die Installation besticht optisch, mit zunehmender Entwicklung aber lenken
die Töne die Aufmerksamkeit auf sich, so erhebt sich über die Installation
hinaus die zweite, auditive Ebene. Die in der zeitgenössischen
Populärmusik aktuellen Soundstrukturen werden trotz oder vielleicht gerade
wegen ihrer analogen Bearbeitung nachvollziehbar und ergeben eine
eigenständige und überraschend aktuelle Atmosphäre im jeweiligen Raum. Als
Tonträger kommen überarbeitete Schallplatten (zerschnitten, beklebt,
ergänzt, abgeschabt, etc.) und andere Materialien (Stoff, Metall, Karton,
Papier, Filz, etc.) zum Einsatz. Zudem sind die Tonzellen manipuliert oder
umgebaut. Anstelle des Diamanten sind z.B. Geigensaiten, Drahtfedern oder
Nähnadeln angelötet.
Strotter Inst. bevorzugt nicht auf einer Bühne, sondern in der Mitte des
Publikums zu spielen. Die Installation der Plattenspieler erfolgt nach den
Gegebenheiten des Raumes. Die Grundstrukturen werden für jedes Konzert neu
in Notationen vorbereitet. Das Set wird live an die Begebenheiten des
Ortes und an die materialbedingten Unreinheiten angepasst. Jeder Auftritt
von Strotter Inst. wird zu einem akustisches Original.

allgemein -> [http://www.strotter.org]
sound -> [http://soundcloud.com/strotter-inst]
video -> [http://www.youtube.com/watch?v=3CVERLB8wZI]

Andreas Glauser
(Zürich)
Manipulierte Mischpulte und Synth



Andreas Glauser

Andreas Glauser benutzt für seine Soundperformances diverse analoge
und manipulierte Geräte in wechselnden Kombinationen, wie zum
Beispiel: manipulierte Mischpulte, Orgel, Effektgeräte, farbbeschichtete
Schallplatten und Bandmaschinen.

Der Musikjournalist Pirmin Bossart, beschrieb eine Soundperformance:
„Der Tüftler vor seinen Sound-Apparaturen. Die Art wie er lauert, sichvornüber beugt, wartet, eingreift.
Als ob er eine Rakete zünden würde,die Minuten später irgendwo einschlüge. Andreas Glauser ist im Element. Ein Erlebnis.
Frequenzen schwingen, ein Brummen kommt auf, ein untergründiges Donnern, Lärmpartikel kollidieren,
ein Geräuschstrom wächst im Raum, wird monumental.“

„Glausers Klangwelt ist eine so eigenwillige wie faszinierende. Feine
bis heftige Grundgeräusche rotieren und verändern sich. Klangflächen
dringen an die Oberfläche, expandieren im Raum und verbinden sich mit
anderen Geräuschen.“
Pirmin Bossart

Video:
Andreas Glauser > Soundperformance «Sonitus Errans» (Organ and modulated mixing desk )
Symposium MARCEL DUCHAMP ET LA CHUTE D’EAU DU FORESTAY
Salle Davel, the association kunsthalle marcel duchamp, Cully
«Sonitus Errans» nach der Zufallskomposition «Musical Erratum» von Marcel Duchamp.
[http://www.brainhall.net/videos/brainhall_AndreasGlauser_Soundperformance_2010_small.mov]

Audio:
Andreas Glauser: klappfon / Elaine, Museum für Gegenwartskunst, Basel 2011
(Organ and modulated mixing desk)
[http://www.brainhall.net/audio/Andreas%20Glauser%20Solo_Elaine%20Basel.mp3]

Andreas Glauser: Soundperformance „In the dead of Night“ at Museum of Art Lucerne/Switzerland 2010
(Organ and modulated mixing desk)
[http://www.brainhall.net/audio/Andreas%20Glauser_In%20the%20Dead%20of%20Night_Soundperformance.mp3]

Andreas Glauser: Soundperformance at MOS ESPA Audio Art Festival, Artenille Geneve/Switzerland 2009:
(Organ and three modulated mixing desks)
[http://www.brainhall.net/audio/Glauser_Mosespa_Genf_2009.mp3]
 
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