VIDEOEX '04


  Freitag, 21.Mai.04 - Sonntag, 30.Mai.04
  Internationales Experimentalfilm & Video Festival
Zurich Switzerland

International & Swiss Competition, Main Program (Images of Surveillance), Retrospectives (Harun Farocki, Isa Hesse-Rabinovitch), Special Programs (Dfuse, Sounds & Pixels), Installations, Live Acts & Expanded Cinema.
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 Festivalkino

 Festivalcenter, Eingang

 Ausseninstallation: Schmetterlinge 04, Ursula Palla

 Installation: Auge/Maschine III, Harun Farocki, D 2002



 Festivalkino

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  Ergebnisse des 6. internationalen Experimentalfilm- und Videofestival VIDEOEX 2004:

Im internationalen Wettbewerb wählte die Jury – bestehend aus dem Berliner Filmemacher Michael Brynntrup, dem Film-Kurator Florian Wüst (Berlin/Rotterdam) und dem Filmemacher Norbert Pfaffenbichler aus Wien – aus über 70 Experimentalfilmen und Videos die drei besten Arbeiten aus.

Der 1. Preis ging an Rachel Reupke aus Grossbritanien für ihr Video "Infrastructure". Ausgehend von monumentalen Paroramabildern gelingt es dem Film, die Aufmerksamkeit auf minimalste Bildelemente zu lenken und die Wahrnehmung der ZuschauerInnen zu sensibilisieren. Eine technisch virtuose Umgesetzung zum Spannungsfeld Natur und Kultur.
Mike Stubbs, ebenfalls aus Grossbritanien, erhielt den 2. Preis für "Cultural Quarter", eine kontroverse Studie, die eine Reflexion über Sozialvoyeurismus in den Massenmedien erlaubt.
Mit dem 3. Preis zeichnete die Jury das Video “small LAND JAZZ" des Japaners Yoshinao Satoh aus. Dem Filmemacher gelingt eine mitreissende rhythmische Fotoanimation, die urbane Architektur mit originär filmischen Mitteln dynamisiert und diese zum Tanzen bringt.

Zusätzlich entschied sich die Jury für folgende Lobende Erwähnungen:
"30 Meilen Nördlich von Edmonton, 16 Juli 1969" von Tobias Schmücking; D; Video; 06:30
"Forsaken" von Alix Pearlstein; USA; Video; 10:45
"Lilo and Me" von Kip Fulbeck; USA; Video; 09:35

Im Schweizer Wettbewerb prämierte die Jury mit Kyros Kikos vom Hamburger Kurzfilmfestival, dem Schweizer Filmemacher Hanspeter Ammann und der Mitbegründerin der Kurzfilmtage Winterthur Maya Fahrni die Arbeit "Videosagen 2" von Ariane Andereggen. In ihrem Video verknüpft Andereggen geschickt Geschichten aus der Sagenwelt mit unerwarteten, treffend ausgesuchten Bildern aus ihrem persönlichen Umfeld.

VIDEOEX zeigte insgesamt 22 Programme mit über 150 experimentellen Filmen und Videos. Neben dem internationalen und Schweizer Wettbewerb fanden vor allem die Werkschauen von Harun Farocki und Isa Hesse-Rabninovitch grosse Aufmerksamkeit des Publikums. Im vielfältigen Rahmenprogramm mit Videolounge, Live-acts und Installationen stach der Auftritt der motion-graphics Gruppe D-Fuse aus London hervor.

Das nächste VIDEOEX Festival findet im Mai 2005 statt.
Bis dahin. Keep on rocking...

Für das VIDEOEX Team
Wolf Schmelter und Lorenzo Pusterla
 
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