Edu Haubensak - PONDS


  Dienstag, 28.Nov.17
  28. November 2017, 20:30 Uhr

Schlagzeug Duo & Elektronik:
Martin Lorenz, Schlagzeug
Sebastian Hofmann, Schlagzeug

Edu Haubensak: PONDS (2017) Uraufführung
Duo für zwei Vibrafone,
eines davon in Skordatur

Programm:

Hans Wüthrich
Peripherie und Mitte (2009/11)
für zwei Schlagzeuger und Live-Elektronik

Edu Haubensak
Ponds (2017) Uraufführung
Duo für zwei Vibrafone, eines davon in Skordatur

Antoine Chessex
Dans une Cascade (2012)
4 Channel backtape & Percussions

Sebastian Hofmann, Schlagzeug
Martin Lorenz, Schlagzeug
Edu Haubensak, Klangregie

[http://www.eduhaubensak.ch/wp/agenda]
   detailed description 











 
  In den Klassikern der zeitgenössischen Schlagzeugmusik der Avantgarde der 60er und 70er Jahre stand die Vielfalt des Klangmaterials im Vordergrund. In jüngeren Kompositionen für Schlagzeug zeigt sich ein klarer Trend zu einer klanglichen Fokussierung, einer Reduktion des Instrumentariums, Präzisierung der Stimmung und Klangcharakteristika oder zu äusserst differenzierten Spielweisen.
Sebastian Hofmann und Martin Lorenz spielen aktuelle Werke für Schlagzeug Duo mit Elektronik: Hans Wüthrich «Peripherie und Mitte» (2009-2011), Antoine Chessex «Dans une Cascade» (2012) und als Uraufführung ein neues Werk für zwei Vibrafone «Ponds» (2017) von Edu Haubensak. Das Programm besteht aus drei Stücken von ungefähr gleicher Dauer. Die Kompositionen zeigen alle eine unterschiedliche, in ihrer Reduktion aber vergleichbare spezifische Klanglichkeit. In der Behandlung der Zeit, der Dramatik und der Form aber unterscheiden sich die drei Werke wesentlich. Wüthrich arbeitet mit einem Netzwerk von Wiederholungen/Delays und schafft mit diesen Rückblenden eine Zeitstruktur, die unmittelbar mit der Dichte und Komplexität des Klanges zusammenhängt. Haubensak generiert rhythmische Strukturen aus den Schwebungen der mikrotonal gegeneinander verstimmten Vibrafone und zeigt eine Form auf, die zwischen Stillstand und Dynamik oszilliert. «Dans une Cascade» ist über die ganze Dauer des Stücks als ein einziges Crescendo angelegt. Mit seiner konsequent linearen Form baut sich Chessex’ Stück zu einer klanglichen Bedrohung auf.
 
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