Programm aktueller und künftiger Veranstaltungen des Kunstraum Walcheturm




   Aktuell


   Der Entschluss -Ensemble Werktag
 
  Donnerstag, 27.Nov.14 - Freitag, 28.Nov.14
  20:30 Uhr


Der Entschluss -
Stumme Lieder für Ensemble und Performer


Kompositionen Anna Trauffer und Jörg Köppl
Szenographie und Arrangements, Anna Trauffer
Videos und Live-Kamera, Stefano Benini
Nach Texten von Franz Kafka, Eugen Gomringer und Peter Bichsel

Interpretation Ensemble Werktag
Tobias Gerber Saxophone und Orgelpfeifen
Rafael Rüti Flügel und Harmonium
Sebastian Hofmann Perkussion und E-Bass
Stefano Benini Gastperformer und Interpret verschiedenster Instrumente

Anna Trauffer entwirft zusammen mit Jörg Köppl einen Abend für das Ensemble Werktag. Ergänzt wird dieses mit der unvergleichlich schrägen Bühnenpräsenz des zürcher Video- und Performancekünstlers Stefano Benini. Durch szenische Intervention sind die Musiker nicht mehr ausschliesslich Interpreten von Notenmaterial, sondern auch Gestalten eines Abends, Menschen, die uns etwas erzählen und uns in ihre Welt mitnehmen.

Eintritt 25.- / 15.- für StudentInnen/AHV/IV

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   Programm


   Azeotrop und Bruppacher
 
  Samstag, 29.Nov.14
  20:30 Uhr

Dreiteiliger Konzertabend mit:

Azeotrop:
Dominik Blum, Hammond
Peter Conradin Zumthor, Drumset

&

Bruppacher:
Rahel und Matthias Bruppacher, Objekte, Klangerzeuger


Programm:

Teil 1: Azeotrop - FreeNoiseMetal mit Jingles von Peter Conradin Zumthor und Felix Profos

Teil 2: Bruppacher - Konzepte von Steve Reich, Dieter Jordi, Walter de Maria, Samuel Beckett, LaMonte Young

Teil 3: Azeotrop - Felix Profos: Bock 1-6 (2010)

In einem dreiteiligen cirka 80 minütigen Bogen beginnt das Duo Azeotrop mit seinen lauten, virtuosen und ungestümen Noise-Metal Improvisationen, gespickt mit den sehr schnellen und kurzen „Jingles“ von Peter Conradin Zumthor und Felix Profos. Aus den kargen Weiten der letzten Moderne präsentieren Rahel und Matthias Bruppacher im grossen Saal Werke, welche sich, häufig auch an den Grenzen zwischen den einzelnen Künsten, auf jenem radikalen und spielerischen Terrain bewegen, welches bis heute unvermindert fasziniert und verzaubert. So gelangt ein frühes Konzept des bildenden Künstlers Walter de Maria zur Aufführung (Boxes for Meaningless Work), ebenso Breath von Samuel Beckett; ferner die lapidar aufregende Pendulum Music von Steve Reich und eines der Konzepte von La Monte Young, welches dem Publikum seine eigene Rolle bewusst macht. Ergänzt wird dieses Laboratorium der Moderne durch Konzepte aus den grossen Sammlungen von Dieter Jordi. Der dritte Teil führt zurück zum Duo Azeotrop, welches das eigens für es geschriebene,sechsteilige Werk „Bock“ des Winterthurer Komponisten Felix Profos erklingen lässt.



Eintritt: 25.- / 15.- für StudentInnen/AHV/IV
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   Andy Guhl (CH) & Aspec(t) (IT)
 
  Dienstag, 02.Dez.14
  21:00 Uhr

segment| e
Konzertreihe für experimentelle elektronische Hörmusik


Andy Guhl

Nach seinem Konzert im November 2010 mit Yan Jun ist Andy Guhl zum zweiten Mal in der Konzertreihe segment| e vertreten. Guhl ist ein Pionier der experimentellen elektronischen Musik. Er bildete von 1984 bis 2002 mit Norbert Möslang das Duo Voice Crack. Die beiden Ostschweizer waren Teil von Poire Z, einer internationalen Gruppe für frei improvisierte Musik. Seine Arbeit beschreibt Andy Guhl als „expanded cracked everyday electronics“. Die Sounds, die er mit seinen selbstenwickelten Instrumenten/Objekten erzeugt, tönen dann auch, als wenn ein geschäftiger Samstagnachmittag aufgenommen und durch einen Verzerrer geschickt worden wäre. Man erahnt Waschmaschinen im Schleudergang, deren Rotieren sich, von einer vermeintlichen Metallsäge übertönt, im Sound einer Nähmaschine auflöst. Guhls Musik ist dennoch weit weg von diesem alltäglichen Idyll; sie bedroht, baut Suspense auf, wirkt entrückt, cineastisch. Mit Mikrokameras, Projektoren, Reflektoren, Lampen und Ventilatoren erschafft er simultan zu den Tönen bewegte Bilder, die das Gehörte visualisieren.


Aspec(t) (Mario Gabola & Mimmo Napolitano aka SEC_)¨

Mario Gabola: feedback and acousitc sax, feedback
system with dismantled loudspeakers and feeddrum

SEC_: Revox tape recorder, computer samples, no-input
feedbacks manipulated on tape

Aspec(t) sind SEC_ und Mario Gabola aus Neapel, Italien.
SEC_ erzeugt seine Sounds aus Revox Tape-Rekorder, Computer, elektromagnetischen Geräten und aus auf Tape manipuliertem no input-Feedback. Mario Gabola spielt Saxophon und generiert Feedback durch eine elektro-akustische Kette von Trommeln, Mikrophonen und kleinen Lautsprechern. Ihre Musik eint die Suche nach Klangfarben. Sie interessieren sich sowohl für das konkrete Klangmaterial analoger Apparaturen, wie für die elekronischen Sounds obskurer Klubkulturen. Das Resultat ist ein faszinierendes und unentwirrbares Dickicht: Frenetische Strukturen, Noise, Explosionen, Urschrei.
Seit 2009 haben sie 5 Alben zusammen herausgebracht. Ihr 2014 erschienenes Album Medusa entstand in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Aktionskünstler und Komponist Dave Phillips.

www.toxorecords.com/aspec(t)


Eintritt 20.- / 10.- für StudentInnen/AHV/IV


   Konzert: Ensemble Lemniscate « REFLECTIONS »
 
  Mittwoch, 03.Dez.14
  Mittwoch, 03. Dezember 2014, 20:00

Ensemble Lemniscate:

Violine: Andreas Kunz (CH)
Viola: Katya Polin (RUS)
Cello: Ellen Fallowfield (UK)
Flöte: Micaela Grau Durán (RA)
Klarinette: Francesco Negrini (I)
Klavier: Gilles Grimaître (CH)
Schlagzeug: Matías Laborde (auch Mitglied im Ensemble Bestiario) (RA)
Gastdirigent: Daniel Moreira

Grenzlinien-Trilogie « REFLECTIONS »

Existieren wir oder sind wir nur die Spiegelung eines Gedankens?
Das Ensemble Lemniscate und das Ensemble Bestiario stehen sich in diesem Konzert gegenüber, das eine Ensemble widerspiegelt das andere in einer gegenseitigen Reflektion, als ob beiden ein unsichtbarer Spiegel vorgehalten würde.
Es ist nicht einfach ein Konzert, sondern eine Multimedia-Produktion, bei der die Klänge mittels Sensoren visuelle Effekte entstehen lassen und durch diese Bilder wie ein Echo zurück geworfen und visuell interpretiert werden; neue Technologien mischen sich mit dem Farbenreichtum klassischer Instrumente und erzeugen einen ganz besonderen Bühnenraum, der nicht mehr nur zeitgenössisch anmutet, sondern wie eine Vorschau auf das, was noch kommen wird, in die Zukunft weist.

Programm:

Thierry de Mei (*1956, Belgien)
Music the Tables (1987) D: 7‘
Für drei Schlagzeuger

Daniel Alejandro Almada
(*1964, Argentinien)
Linde (2002) D: 7‘
Für Vibraphone und Tonband

Antoine Fachard (*1980, Schweiz)
Lemniscus UA (2014) D: 12‘
Auftrag des Ensemble Lemniscate

Beat Furrer (*1954, Schweiz)
Gaspra (1988) D: 16‘
für Ensemble

Beat Furrer (*1954, Schweiz)
Voicelessness. The snow has no voice (1986) D: 10’
für Klavier

Beat Furrer (*1954, Schweiz)
Solo für Cello (1999) D: 17‘

www.ensemblelemniscate.com



Eintritt: 25.- / 15.- für StudentInnen/AHV/IV


   MARATHON DER ABENTEUER - IOIC
 
  Donnerstag, 04.Dez.14 - Sonntag, 07.Dez.14
  Donnerstag 04. Dezember 2014 - Sonntag 07. Dezember 2014

MARATHON DER ABENTEUER
Die 5. Ausgabe des IOIC Stummfilm-Marathons mit Filmen, Musik, Tanz und Kunst


Der grosse Stummfilm-Marathon mit Live-Vertonungen bildet den fulminanten Einstieg in die neue Saison, die sich dem im frühen Kino allgegenwärtigen Thema der Abenteuer, Expeditionen und Reisen widmet. Bevor im späteren 20. Jahrhundert mit gesteigerter Mobilität das Phänomen des Tourismus aufkam, bot der Film wie kein anderes Medium die Möglichkeit, sich ferne Länder bildlich vor Augen zu führen. Und so wimmelt es im frühen Kino vor Filmen dokumentarischer und fiktionaler Natur, die ihre Zuschauer für die kurze Zeit des Kinoerlebnisses in die Ferne schweifen lassen und in andere Welten entführen, um sie dann um die Erfahrung des Fremden bereichert wieder in den Alltag zu entlassen.

Wie bereits in den Jahren zuvor soll auch am Marathon der Abenteuer der Vielschichtigkeit der gebotenen Stummfilme mit ihren Vertonungen mit Musik aus aller Herren Länder durch eine abenteuerliche, auf eigene Faust erkundbare Rauminstallation Rechnung getragen werden. Für diese künstlerische Erlebniswelt konnten Nora De Baan, Rodrigo Guadarrama, Ana J. Haugwitz und Christian D. Link, ihres Zeichens Meister des interaktiven Films, der Szenographie, der Bildhauerei und der Illusionskunst, gewonnen werden. Des Weiteren wird auch am diesjährigen Marathon Diane Gemsch mit einer Tanzperformance einen Stummfilm interpretieren. Dieses Mal unter anderem auch als Schattenspiel hinter der Leinwand.

Alle Filme werden live vertont. Dieses Jahr mit dabei sind: JJ & Palin, Pollyester, Nadja Zela & Fiona Daniel, IOKOI & Bit-Tuner, Ikarus, Fai Baba, Blum/Wertmüller, Le Pot, Tim & Puma Mimi + Knor, Dus-ti feat. Eiko, schnellertollermeier und viele mehr…

www.ioic.ch
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   Radio Virtual Osaka
 
  Dienstag, 09.Dez.14
  21:00 Uhr

Mit Andi Czech, Stephan Thelen, Christian Kuntner, Benno Kaiser & Patric Kaufmann

Radio Osaka startet in der zweiten Jahreshälfte 2014 nach 22-jährigem Schaffen ein LIVEPROJEKT, welches nicht einfach die Formation und deren originales Werk in den Vordergrund stellt, sondern durch aktive Vernetzung mit verschiedenen Musikszenen wichtige Elemente der in den letzten 20 Jahren begangenen Klangwelt extrahiert und deutlich hörbar macht. Improvisationsfenster, Klangexperimente, rhythmische Loops oder ausufernd flächige Klanglandschaften werden isoliert, näher beleuchtet und können eigenständige Formen annehmen. Was bleibt, sind die fast durchwegs rund klingenden Rhythmen, die sich bei näherem Hinhören als ungewöhnlich ungerade entpuppen.

Eintritt 25.- / 15.- für StudentInnen/AHV/IV

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   "Spuren" - Markgräflerhof-Kapelle
 
  Mittwoch, 10.Dez.14
  20:00 Uhr

Markgräflerhof-Kapelle:

Martin Wistinghausen, Bass
Anja Brezavscek, Flöte
Ellen Fallowfield, Violoncello
Frankziska Fleischanderl, Hackbrett
Lukas Rickli, Klavier

Das Unterwegssein, die Sehnsucht und Suche nach einem Gefühl von Heimat: Seit Jahrhunderten Triebfeder musikalischer künstlerischer Schöpfung. Die Markgräflerhof-Kapelle hat sich anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der „Fondation Bartels“ - Zum Kleinen Markgräflerhof Basel zusammengefunden. Der Düsseldorfer Sänger und Komponist Martin Wistinghausen ist gemeinsam mit Absolventen des spezialisierten Master-Studiengangs Neue Musik der Basler Musikhochschule unterwegs auf musikalischer Spurensuche. In ungewöhnlicher Besetzung schlagen sie einen Bogen von instrumentaler und vokaler Musik der Klassik in die Gegenwart und präsentieren neben Uraufführungen dreier ehemaliger Stipendiaten der Basler Stiftung - Jan Kopp, Matthias S. Krüger, Martin Wistinghausen – auch eine Novität des Schweizer Komponisten Lars Werdenberg.

Eintritt: 25.– / 15.– für StudentInnen/AHV/IV
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   Mondrian Ensemble, Carte Blanche für Pierre Mariétan
 
  Samstag, 13.Dez.14
  20:00 Uhr

Daniela Müller Violine
Petra Ackermann Viola
Karolina Öhman Violoncello
Tamriko Kordzaia Klavier


Earle Brown: December 1952
Pierre Mariétan: Initiative, 1968
Bernd Alois Zimmermann: Sonate für Violine solo, 1951
Pause
Pierre Mariétan: Trio pour cordes, 1962
Joseph Haydn: Klaviertrio E-Dur Hob. XV:28
Pierre Mariétan: Quatuor avec piano, 2013/14, Uraufführung


Zur Eröffnung seiner 15. Saison überantwortete das Mondrian Ensemble dem Komponisten Pierre Mariétan aus dem Chablais eine „Carte Blanche” zur Zusammenstellung eines Konzertprogramms. Neben „December 1952” von Earle Brown stellt Mariétan eigenen Werken aus den 60er Jahren die „Sonate für Violine solo” seines Lehrers Bernd Alois Zimmermann sowie das Klaviertrio E-Dur von Joseph Haydn zur Seite. Schlusspunkt des Konzerts bildet das diesen Sommer beim Festival „Rencontres Musicales” in Champéry uraufgeführte „Quatuor pour violon, alto, violoncelle et piano” von Mariétan.

www.mondrianensemble.ch

Dauer: Erste Hälfte ca. 35 min; zweite Hälfte ca. 40 min

Eintritt: 30.– / 20.– für StudentInnen/AHV/IV


   Klavierduo Petra Ronner Claudia Rüegg - "Two in 1 + 1"
 
  Sonntag, 14.Dez.14
  Sonntag, 14. Dezember 2014, 17:00

Klavierduo Petra Ronner Claudia Rüegg
"Two in 1 + 1" von Hans Koch

Die Pianistinnen Petra Ronner und Claudia Rüegg realisieren seit 1999 gemeinsame Programme, oft in Zusammenarbeit mit Komponistinnen und Komponisten. So im jüngsten Projekt mit Hans Koch, der vor allem als improvisierender Klarinettist in unterschiedlichsten Formationen und Kontexten in Erscheinung tritt. Koch hat im Auftrag und gemeinsam mit den beiden Pianistinnen ein umfangreiches Stück entwickelt: „Two in 1 + 1“ für Klavierduo und Elektronik.
Die rund 40-minütige Komposition lotet die klanglichen und musikalischen Möglichkeiten desKlavierduos in alle Richtungen aus. Dazu tritt eine elektronische Spur, die den zwei Flügeln teils eine kontrastierende Klangwelt gegenüberstellt oder sich die realen Klaviersounds greift,mit ihnen verschmilzt, sie wandelt und modelliert.

Eintritt 25.- / 15.- für StudentInnen/AHV/IV

Weitere Daten:
05. Januar 2015, Biel


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   UMS 'n JIP
 
  Samstag, 10.Jan.15
  20h30

UMS 'n JIP
Swiss Contemporary Music Duo

Ensemble UMS 'n JIP
Ulrike Mayer-Spohn, Blockföten, Elektronik, Video
Javier Hagen, Tenor/Countertenor, Elektronik, Video

Programm :
Panayiotis Kokoras (*1974, GR) - Hiss and Whistle 2013
Keitaro Takahashi (*1986) - Surge 2013
Chikashi Miyama (*1979, JP) - Factoria 2013
Beat Gysin (*1968, CH) - Der Spanier 2007
Javier Hagen (JIP, *1971, CH) - p.h.-werte 2007

Seit 2007 sind UMS 'n JIP (Ulrike Mayer-Spohn und Javier Hagen) als Duo für Neue Musik rund um den Globus unterwegs. Über 600 Konzerte haben sie seitdem auf 4 Kontinenten gespielt und über 140 Werke in Auftrag gegeben. Einzigartig ist nicht nur ihre Besetzung (Stimme, Blockflöten, Elektronik), sondern auch ihr Bestreben, diese Werke mit einer für die Neue Musik ungewöhnliche Häufigkeit zu spielen. Bis zu 100 Aufführungen haben einzelne Werke hinter sich, so dass UMS 'n JIP mit einer unverwechselbarer Mischung von Coolness und Konzentration auftreten. Die meisten Auftragswerke sind in nationalen Kontexten entstanden (etwa in China, Japan, Russland, Griechenland, Türkei, Spanien, Schweiz u.w.m.) - mit Contemporaryologies gehen sie einen Schritt weiter und präsentieren nun Teile ihres gereiften Repertoires erstmals in einem reinen musikalisch motivierten Kontext.
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   Ausstellung: Seline Baumgartner
 
  Donnerstag, 15.Jan.15 - Sonntag, 01.Mär.15
  Vernissage: Donnerstag, 15. Januar 2014, 18h-22h


Seline Baumgartner

Preisträger der Dr. Georg und Josi Guggenheim-Stiftung


Ausstellungsdauer: Donnerstag, 15. Januar 2015 - Sonntag 1. März 2015


   Ensemble New4Art plays.. «Paraphrasen»
 
  Mittwoch, 21.Jan.15
  19:30 Uhr

Das Ensemble New4Art – zwei Pianistinnen (Faristamo Susi und Judith Wegmann) und zwei Schlagzeuger (Jens Ruland und Julien Mégroz) – begibt sich auf die Spur amerikanischer Komponisten des späten 20. Jahrhundert und holt sie in aussergewöhnliche Klangräume der Schweiz.

Im Programm steht ebenso ein Werk vom Zürcher Pianisten und Komponisten Nik Bärtsch, das in diesem Zyklus uraufgeführt wird und die beiden gegensätzlichen Stile, der Amerikanischen Komponisten verbindet. Das Konzert wird mit den „Paraphrasen”, freien Improvisationen, quasi im Moment komponierend, eröffnet und beendet.
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   Kimmig-Studer-Zimmerlin mit John Butcher (saxes)
 
  Donnerstag, 22.Jan.15
  20:30 Uhr

Kimmig-Studer-Zimmerlin
mit John Butcher (saxes)

Streichtrio- Kimmig Studer Zimmerlin

Kimmig - Studer - Zimmerlin sind zusammen ein hochkarätiges improvisierendes Streichtrio, welches seit vielen Jahren kontinuierlich zusammenarbeitet. Mit viel Spielfreude, Erfahrung, und unterschiedlichen Mitteln - freie Improvisation, Konzepte, Kompositionen - bewegt sich das Trio unbefangen in einem stilistisch weit gespannten Feld.In der klassischen Musik zählen Streichtrios zu den häufigsten kammermusikalischen Besetzungen. Im Jazz sind sie hingegen eine Rarität. Insofern ist das frei improvisierende Streichtrio schon aufgrund des Instrumentariums ungewöhnlich, auch wenn es sich von klassischen Streichtrios dadurch unterscheidet, dass es mit Violine, Violoncello und Kontrabass besetzt ist.

John Butcher

John Butcher begann in den 80er professionell Saxophon zu spielen. Er arbeitet sowohl mit Jazzformationen, zeitgenössischen Tanzgruppen als auch mit Musiktheaterensembles zusammen. Ab 1984 begann er mit Phil Durrant und John Russell im Trio zu spielen - später kamen dann Radu Malfatti und Paul Lovens dazu. Seine erste LP brachte er 1985 mit dem Pianist Chris Burn heraus. Er spielte u.a. bei Derek Bailey´s Company Weeks, dem Spontaneous Music Ensemble von John Stevens, dem Phil Minton Quartet und bei den London Skyscraper von Butch Morris.




   Portrait mit Unterbrüchen
 
  Freitag, 20.Feb.15
  20:30 Uhr


Tomasz Sikorski: Solitude of Sounds (1975), für Tonband

Tomasz Sikorski: Auswahl von Kompositionen für Klavier solo
Axel Dörner: Improvisationen
Tamriko Kordzaia (Klavier)
Axel Dörner (Trompete)

Ein Konzert der ignm Zürich
www.ignm-zuerich.ch

Eintritt 25.- / 15.- für StudentInnen/AHV/IV
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   Konzert: Courtis | Buess | Peter
 
  Montag, 02.Mär.15
  Montag, 02. März 2015 20:30

Alan Courtis: Gitarre/Elektronik
Daniel Buess: Schlagzeug/Elektronik
Thomas Peter: Elektronik


   Mondrian Ensemble, Butterfly's Notebook
 
  Freitag, 27.Mär.15
  20:00 Uhr


Gérard Pesson: Bruissant divisé pour violon et violoncelle
Gérard Pesson: Butterfly's Note Book pour piano, 1995/98
Gérard Pesson: Fureur contre informe pour un tombeau d'Anatole pour trio à cordes, 1998
Gérard Pesson: Mes béatitudes pour piano, violon, alto et violoncelle, 1994/95
Maurice Ravel: Klaviertrio in a-Moll, 1914



   Ensemble Phoenix: Professors, Bad Trips & Lessons
 
  Montag, 13.Apr.15
  20:30 Uhr


Oscar Bianchi: Mezzogiorno (2004-2005), für 11 Instrumente und Elektronik
Fausto Romitelli: Professor Bad Trip: Lesson II (1998-1999), für 10 Instrumentalisten
Fausto Romitelli: Professor Bad Trip: Lesson III (2000), für 10 Instrumentalisten
Benedikt Schiefer: Neues Werk (2014), für Ensemble und Elektronik
Ensemble Phoenix Basel (Leitung: Jürg Henneberger)

Am 27. Juni 2004 starb in Mailand der italienische Komponist Fausto Romitelli, im Alter von 41 Jahren. Gut zehn Jahre nach seinem Tod widmet sich das Ensemble Phoenix Basel seiner Werkgruppe, die mit Sicherheit am deutlichsten ausdrückt, worum es dem Komponisten stilistisch ging: Neues anrühren, Klänge und Energien verschiedener Stile vom Jazz-Rock über Elektronik bis zum akademischen Kompositionshandwerk in Kontakt zu bringen.


Eintritt 25.- / 15.- für StudentInnen/AHV/IV
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   Mondrian Ensemble, Intime Skizzen
 
  Freitag, 12.Jun.15
  20:00 Uhr



Thomas Wally: Caprice für Streichtrio, 2009
Leos Janacek: Sonate für Violine und Klavier, 1914
Thomas Wally: ...jusqu'à l'aurore...: Caprice (IV) bleu für Klavierquartett, 2012
Jannik Giger: Multimediale Chronik eines Projektes - Intime Skizzen, 2015




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