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Konzert

Freitag 02.10.2026   20:00 - 22:00

New2Art Ensemble: Hidden Landscape

New2Art Ensemble:

Judith Wegmann, Piano
Jens Ruland, Schlagzeug
Robert Torche, Sounddesign

Komposition: Edu Haubensack

Das New2Art Ensemble wird eine abendfüllende Komposition des Zürcher Komponisten Edu Haubensak zur Aufführung bringen. Die Zusammenarbeit für das neue Werk knüpft in mehrerlei Hinsicht an zentrale Aspekte unserer bisherigen Arbeit an und führt diese fort. So stellt die Auseinandersetzung mit Raum und Zeit seit Jahren einen wichtigen Schwerpunkt unseres musikalischen Schaffens dar.






Tickets reservieren per Mail mit Datum, Name und Anzahl Tickets an reservation@walcheturm.ch

Türöffnung und Abendkasse ab 30 Min. vor Veranstaltungsbeginn, reservierte Tickets bitte spätestens 15 Min. vor Veranstaltungsbeginn abholen. Nur Barzahlung möglich.

Im neuen Werk mit einer geplanten Aufführungsdauer von 150 bis 180 Minuten bilden Zeit und Raum die zentralen Parameter der künstlerischen Vertiefung. Wie in früheren Projekten ist die Verbindung von komponierter Musik, freien Formteilen, aleatorischen Elementen und aus dem Moment entwickelten Improvisationen wesentlich. Diese hybride Form eröffnet den Ausführenden einen großen Spielraum aktiver Mitgestaltung. Die Auftragskomposition von Edu Haubensak wurde für Konzertaufführungen in offenen, nichtkonventionellen Räumen konzipiert. Das Instrumentarium von OPEN TIME ist in drei Gruppen gegliedert, die auf drei «Inseln» im Raum verteilt sind. Während des Konzerts wechseln die Musiker gemäß Partitur zwischen diesen Inseln, wodurch unterschiedliche Klangerlebnisse entstehen. So löst sich das Konzert aus einer statischen Hörsituation und eröffnet neue Klangperspektiven, in denen Klang, Stille und Raum gleichwertig wirken. Das Konzert entfaltet eine meditative Sphäre, in der sich Musik und Stille durchdringen. Das Publikum kann sich frei im Raum bewegen, verweilen oder weitergehen und so einzelne Ausschnitte oder das Werk als Ganzes erleben. Diese Offenheit, verbunden mit Momenten der Meditation und des Innehaltens, verstehen wir als zentrales Element des Konzerts. Sie schafft niederschwellige Zugänge und eröffnet neue Erfahrungsräume für Neue Musik. Dramaturgisch ist das Werk als offener Zeitraum angelegt, in dem der Moment gegenüber einer linearen Abfolge im Vordergrund steht. Unterschiedliche Dichtegrade, Loops und kreisende Klangfolgen prägen den Verlauf. Eine der Inseln ist in einem Nebenraum oder – je nach Gegebenheit – verdeckt platziert und ausschließlich akustisch präsent, während die beiden anderen hör- und sichtbar bleiben