Freitag 11.09.2026 – Sonntag 13.09.2026
Simon Berz: IMPROSITIONS
Freitag, 11. September
18:00 — Vernissage
20:30 — Filmpremiere: Film von Andi Hofmann (2026, 20') · Soundperformance von Simon Berz (2025) auf Virginia Overtone: Ducati x Lavinia (2024)
21:30 — SCHNEIDER TM (Gitarre, EFX, Berlin) & Simon Berz (Drums, D.I.Y. Instruments)
Samstag, 12. September
Ausstellung offen ab 16:00
20:00 — LP-Release TECTONIC — Verkörperung: Body-Dance-Performance mit Gabriel Obergfell
20:30 — Filmpräsentation Body (Island, 2025, 18') von Andi Hofmann · Simon Berz
anschliessend Künstlergespräch mit Gästen
21:30 — Gabriel Obergfell (Tanz) · Simon Berz — ROCKINGDESK (Soundart-Performance)
Sonntag, 13. September
16:00 — Finissage
20:00 — Performance Stones & Screens — Timon Ullmann (Monitore) · Simon Berz (TECTONIC)
Tickets reservieren per Mail mit Datum, Name und Anzahl Tickets an reservation@walcheturm.ch
Türöffnung und Abendkasse ab 30 Min. vor Veranstaltungsbeginn, reservierte Tickets bitte spätestens 15 Min. vor Veranstaltungsbeginn abholen. Nur Barzahlung möglich.
Im Kunstraum Walcheturm Zürich werden IMPROSITIONS als transmediale Spuren sichtbar. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Simon Berz, in denen Wahrnehmung in Bewegung gerät. Ausgangspunkt sind bestehende künstlerische Arbeiten wie geschlagene Bilder, Klangskulpturen, Klangobjekte, Lithophone, Abzüge, Drucke, Klanginstallationen und Filme aus Performances. Diese Werke bleiben als eigenständige künstlerische Setzungen bestehen. Sie werden aufgenommen, betrachtet, gehört, körperlich gelesen, in andere Medien übertragen und aus neuen Perspektiven erfahrbar.
Bild, Klang, Körper, Raum und Handlung treten in Beziehung zueinander. Aus Überlagerungen, Medienwechseln und Neuinterpretationen entstehen weitere künstlerische Spuren. Das Bestehende wird verschoben, verdichtet und neu gesehen. Seine Bedeutung bleibt offen und wird im Moment der Begegnung weiter befragt.
IMPROSITIONS versteht Autorenschaft als bewegliches Feld. Das ursprüngliche Werk wird zum Resonanzraum für andere Stimmen, Gesten und Wahrnehmungen. Es verliert seine Herkunft nicht. Es gewinnt weitere Lesarten. So entsteht ein künstlerischer Diskurs über Transformation, Erinnerung und Gegenwart.
Perspektivenwechsel werden geübt. Was entstanden ist, bleibt bestehen und steht zugleich immer neu zur Debatte.